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Unfallabklärungen

Leider ist das Unfallgeschehen in der Landwirtschaft zu hoch. Um die Anzahl schwerer und tödlicher Unfälle zu verringern, sind jegliche Präventionsarbeiten von agriss wichtig und stellen eine herausfordernde Daueraufgabe dar.

Tödliche Unfälle

agriss verzeichnet jährlich durchschnittlich 33 tödliche Unfälle in der Landwirtschaft. Schwerpunkte bei den Unfallursachen bilden der Umgang mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Maschinen, gefolgt von Unfällen bei der Waldarbeit, Sturzunfälle sowie solche im Umgang mit Tieren im Stall oder auf der Weide.

Nicht tödliche Unfälle

In der Unfallstatistik «Anzahl Unfälle auf 1000 Vollzeitbeschäftigte» steht die Landwirtschaft mit ca. 127 Unfällen pro 1000 Vollzeitbeschäftigte und Jahr an vierter Stelle. Häufigste Unfallursache ist hier "Sturz und Fall". Über 80 % der Unfälle sind auf Fehlverhalten und nicht auf technische Mängel zurückzuführen.

Konsequenzen aus Unfällen mit Angestellten
Für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ist es nicht nur tragisch, einen Unfall eines Angestellten mitzuerleben. Es stellt sich heute auch rasch die Frage, ob die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden. Wer keine Branchenlösung oder ein gleichwertiges Sicherheitskonzept anwendet, erfüllt die Beizugspflicht nicht und handelt fahrlässig. Dies kann erhebliche rechtliche Konsequenzen oder Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Das kann beispielsweise bei einem fehlenden Fahrerschutz auf einem Traktor oder einem anderen Fahrzeug der Fall sein, wenn aufgrund der Risikoanalyse mit einem Umsturz zu rechnen ist, oder bei Baueigenleistungen, wenn die umfangreichen Sicherheitsvorschriften nicht eingehalten wurden.

agriss klärt Unfälle aus eigenen Interessen ab oder wird von zuständigen Staatsanwaltschaften für eine offizielle Unfallabklärung beigezogen. Die Erkenntnisse daraus fliessen wieder in die Prävention wie beispielsweise in die Präventionskampagne "Safe at Work" der EKAS mit ein.

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